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Business Portrait Stuttgart, Business Fotograf Stuttgart

Der Business Fotograf Sebastian Berger Stuttgart arbeitet im Bereich Businessfotografie mit Schwerpunkt Business Portrait.

Wiestaw Kramski

Wiestaw Kramski „Ich konnte den Putter, von dem ich träumte, nicht finden. Also beschloss ich, mir den besten Putter der Welt zu bauen.“

 

Ein nachvollziehbarer Anspruch, zumindest für alle, die den Namen KRAMSKI aus dem deutschen Hochleistungswerkzeugbau kennen. Denn seit 1978 entwickelt das von W. Kramski gegründete Unternehmen Stanzwerkzeuge für absolute Global Player u.a. wie Bosch und Siemens. Trotzdem dauert es knapp drei Jahre, bis der gelernte Werkzeugmacher und Konstrukteur den ersten High Precision Putter (HPP) entwickelt hat und die Erfolgsgeschichte ihren Lauf nehmen kann. In nur fünf Jahren gelingt es Kramski, den HPP als absoluten Premium-Putter in der Golfszene zu etablieren. Auszeichnungen, Tour Erfolge, Platzrekorde und eine wachsende Anhängerschaft bezeugen eindrucksvoll, dass der ursprüngliche Anspruch erfüllt werden konnte! 

Wiestaw Kramski
Wiestaw Kramski

Jörg Menno Harms, Hewlett-Packard
Jörg Menno Harms, Hewlett-Packard

Jörg Menno Harms Vorsitzender des Aufsichtsrats der Hewlett-Packard GmbH

Jörg Menno Harms, Enkel des IfW-Gründers Bernhard Harms, über die Bedeutung des Instituts für Weltwirtschaft anlässlich seines 100. Jubiläums im Februar 2014.


Wiestaw Kramski

Schließlich, so habe ich später herausgefunden, übernahm er sich finanziell mit dem Ausbau des Ladens. Von da an fing er an, Geld zu veruntreuen. Er ließ private Bauarbeiten über unser Unternehmen abrechnen und verkaufte gebrauchte Maschinen zu ihrem Schrottwert statt zum Marktpreis. Die Differenz wurde eingestrichen.

Als ich den ersten anonymen Hinweis bekam, konnte ich es nicht glauben und hielt weiter an ihm fest. Schließlich versuchte er mithilfe eines Freundes, Kupferabfälle aus der Firma zu entwenden. Das Vorhaben wurde vereitelt. Der Vorgang war dadurch aktenkundig und bot ausreichend Grundlage, ihn und den Finanzmanager im März 2014 fristlos zu entlassen.

Ich hätte eher und genauer hinschauen müssen. Wir haben nach diesem Vorfall das Controlling verbessert und für alle unsere Fabriken weltweit standardisiert. Mein Fazit: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Aufgezeichnet von Antonia Götsch, , Impulse Magazin

Wiestaw Kramski Mein größter Fehler

Vertrauen, Freundschaft, an Menschen glauben – das ist mir sehr wichtig. Dies ist mir angeboren. Aber einmal habe ich zu lange vertraut. Enttäuscht hat mich ein Mann, den ich jahrelang wie ein Familienmitglied behandelt habe.

Er ist der Sohn eines Schulfreundes aus Sri Lanka. Jahre nach der Schulzeit suchte und fand ich meinen Freund in seiner Heimat wieder. Ich bot ihm an, seinen Sohn in Deutschland zum Werkzeugmachermeister auszubilden. Nach seinem Gesellenjahr musste er zurück.

Wir blieben in Kontakt. 1993 ergab sich die Chance, in Sri Lanka eine Fabrik aufzubauen. Den Sohn meines Freundes machte ich mit nur 27 Jahren zum Produktionsleiter, später zum General Manager. Zu dieser Zeit eröffnete er nebenher einen Bekleidungsladen. Mir war das eigentlich nicht recht, er sollte sich zu 100 Prozent auf die Firma konzentrieren. Aber er wiegelte ab, seine Frau würde sich um alles kümmern, und er habe auch noch einen Manager angestellt.

Wiestaw Kramski
 

Jasmina Jovy Jewellery

Jasmina Jovy „Am Anfang den Preis großzügig kalkulieren – sonst kann es hintenraus knapp werden mit den Gewinnen“

 

Die Grenzen zwischen abstraktem Kunst- und hochwertigem Designschmuck verschwimmen zu lassen, eine schlichte Formensprache technisch perfekt umzusetzen – diese Herausforderung fasziniert mich als Künstlerin seit Jahren. Mein Schmucklabel Jasmina Jovy Jewellery habe ich 2012 dann aber eher spontan gegründet: Ich hatte während meines Studiums einen Fashion Award gewonnen – und damit die Option, zusammen mit einem großen Hersteller meine erste Schmuckkollektion umzusetzen. Um unternehmerische Themen musste ich mich kaum kümmern.

Handarbeit Jasmina Jovy gestaltet viele Stücke ihrer Schmuckkollektion selbst per Hand in ihrem Atelier in Pforzheim

Handarbeit Jasmina Jovy gestaltet viele Stücke ihrer Schmuckkollektion selbst per Hand in ihrem Atelier in Pforzheim

 

Bei der zweiten Kollektion stand ich dann ohne Unterstützung da. Eine Schwierigkeit war die Preiskalkulation: Anfangs habe ich immer mit dem Idealfall gerechnet – und landete unsanft in der Realität. Pforzheim 2015

Gründer Spezial, Impulse Magazin


 
Michael Klett, Ernst Klett Verlag
 

Michael Klett Mein größter Fehler

Schulbücher, dachte ich, sind ein todsicheres Geschäft. Kinder gibt es ja immer. Doch Mitte der 80er-Jahre brachen die Schülerzahlen ein. Für einen Schulbuchverlag wie Klett war das eine Katastrophe. Ich suchte verzweifelt einen Ausweg, ein neues Geschäftsfeld.

Damals kam in Deutschland gerade der private Rundfunk auf. Das war eine richtige Goldgräberstimmung, alle wollten dabei sein. Ich auch. Für mich war das eine Situation wie bei einem Spieler, der alles auf eine letzte Karte setzt. Ich kaufte in Baden-Württemberg vier Regionallizenzen und baute die Sender auf.

Aber ich hatte keine Ahnung vom Anzeigengeschäft. Wir waren zu klein, die Werbekunden nahmen uns nicht ernst. Nach zwei Jahren zog ich die Reißleine. Da waren zehn Millionen D-Mark in den Sand gesetzt. Ich habe in meinem Leben schon viele Fehler gemacht, aber dies war der allerdümmste.

Er hat auch meine Autorität im Unternehmen beschädigt. Ich habe mich dann dazu durchgerungen, den Fehler offen zuzugeben – das war der Beginn einer neuen Fehlerkultur bei Klett. Seitdem werden alle Flops analysiert und aufgearbeitet. Das tut manchmal richtig weh, aber man reift nur an Fehlern.

Die eine D-Mark, die mir der Käufer der Lizenzen damals über den Tisch geschoben hat, liegt noch heute in der Schublade meines Schreibtischs. Sie erinnert mich daran, einen solchen Fehler nicht noch mal zu machen.

Aufgezeichnet von Marion Schmidt, Impulse Magazin

 

Xuehong Fu, Semcon
 
 
 
Xuehong Fu, Semcon

Xuehong Fu Semcon

Xuehong Fu für die Rubrik "Semcon Brains" des Kundenmagazins Future by Semcon. Visualisierung der Arbeit an virtuellen 3D-Motorenmodellen. 

 

 
Dr. Manfred Wittenstein, Wittenstein AG
 

Dr. Manfred Wittenstein Wittenstein AG

Dr. Manfred Wittenstein, Aufsichtsratsvorsitzender der Wittenstein AG und Inhaber der familiengeführten Wittenstein AG


 

 Business Portrait Stuttgart

Ein Bild das sitzt wie ein Maßanzug ist das Ziel ausdrucksstarker Businessfotografie. Sebastian Berger arbeitet seit vielen Jahren als Business Fotograf in Stuttgart und ist sowohl für das Management eines Unternehmens, die Unternehmenskommunikation als auch für Wirtschaftsmedien ein zuverlässiger Ansprechpartner für Business Portraits in Stuttgart.